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In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Lateinische Union gegründet, die aus Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz bestand. Ein wichtiger Bestandteil war eine gemeinsame Währung. Alle von den jeweiligen Mitgliedern geprägten Münzen, die betreffend Größe und Gewicht abgestimmt waren, sollten innerhalb der Union gelten. Österreich war ursprünglich auch als Mitglied vorgesehen, erreichte jedoch die für den Beitritt erforderlichen Währungsverhältnisse nicht. Trotzdem prägte man ab 1870 ein 8 Gulden Stück sowie ein 4 Gulden Stück, die den Goldmünzen der Union in allen Details glichen. Die Gulden wurden bis ins Jahr 1892 geprägt. |
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Dukaten wurden erstmals im Mittelalter in Venedig geprägt, ab dem 16. Jahrhundert wurden Dukaten in verschiedenen Grössen auch in Österreich hergestellt. Die Nachprägungen der kaiserlichen Handelsgoldmünzen sind auf der ganzen Welt für Geschenk- und Anlagezwecke sehr beliebt. Auch über die österreichischen Grenzen hinaus und sogar in Übersee geniessen sie einen weit verbreiteten Bekanntheitsgrad. Der Aufschlag über den tatsächlichen Goldwert ist äusserst gering, was sie für Goldanleger besonders attraktiv macht. |
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